Pressemitteilung
FREIE WÄHLER zu Lindner-Rücktritt
FDP ist politisch nicht mehr handlungsfähig
Den
"Verlust der politischen Handlungsfähigkeit" bescheinigt der
Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger der FDP. Der
Mitgliederentscheid gegen den dauerhaften Euro-Rettungsschirm zeige die innere
Zerrissenheit der Nochregierungspartei, so Aiwanger. Und weiter:
"Die FDP steckt in der Sackgasse, weil die Parteiführung umgefallen ist
und die Mitglieder jetzt auf die Barrikaden gehen. Es wurde immer ein Nein zur
Subventionierung von verschuldeten Euroländern geäußert, und jetzt wird mit dem
dauerhaften Euro-Rettungsschirm von der Bundesregierung genau diese
Dauersubventionierung eingeführt. Die FDP hat sich politisch selbst
erledigt."
Der Vorsitzende der Landesvereinigung FREIE WÄHLER NRW, Rüdiger Krentz,
schließt sich dem an: „Die Freien Wähler sind in NRW bereits so gut
aufgestellt, dass sie die Lücke, welche die FDP nach der Bundestagswahl 2013
hinterlassen wird, ausfüllen kann. Selbst die Bundeskanzlerin hält eine weitere
Zusammenarbeit mit den Liberalen für unmöglich. Die FDP hat wieder einmal
gezeigt, dass sie nicht regierungsfähig ist. Sie ist nur noch eine Partei, die
um die nackte Existenz kämpft und keine Themen mehr findet, das Volk weiter zu
verblenden, sie ist so überflüssig, wie ein Kropf“.
Die FREIEN
WÄHLER fordern als "liberal-wertkonservative Kraft" (Aiwanger) einen
Neuansatz in der Europolitik: "Eine Umverteilungsunion wird von den
Bürgern auf Dauer nicht akzeptiert, Hilfe zur Selbsthilfe muss das Ziel sein.
Der Steuerzahler darf auch nicht für die Spekulationsunfälle von Großinvestoren
in Haftung genommen werden." Die FREIEN WÄHLER werden 2013 erstmals an der
Bundestagswahl teilnehmen und zielen auch auf bisherige Wähler von Union und
FDP ab, welche sich durch deren Politik nicht mehr vertreten fühlen. FREIE
WÄHLER haben deutschlandweit eine jahrzehntelang verwurzelte Tradition. Sie fußen
auf Tausenden parteipolitisch unabhängigen Wählerlisten in Gemeinden, Kreisen
und Städten.
Neu ist, dass FREIE WÄHLER nicht mehr nur kommunal, sondern auch auf
Bundeslandebene antreten. Eine Teilnahme an der Bundestagswahl wird
vorbereitet. An der Europawahl 2009 hatten sich FREIE WÄHLER bereits als
erfolgreichste Liste aller damals neuen Gruppierungen beteiligt (Ergebnis:
442.579 Stimmen = 1,7%) und hätten zwei Europa-Abgeordnete gestellt, wäre das
verfassungswidrige deutsche Wahlrecht schon damals von
Karlsruhe gekippt worden, siehe http://bit.ly/vdYV4S.
Leitgedanke der FREIEN WÄHLER ist es, Politik nicht mehr ideologisch zu
betreiben, sondern bei jeder Herausforderung sachliche Gesichtspunkte und
Expertenwissen heranzuziehen. Damit unterscheidet sich die gemäßigte
Bürgerbewegung fundamental von den Altparteien, die in erstarrten politischen
Gefechtsschablonen verharren. Hauptanliegen der FREIEN WÄHLER sind Transparenz,
mehr Bürgermitbestimmung und solide Finanzen von der kommunalen über die
Bundes- bis zur Europaebene.