Grundsatzprogramm
Das Grundsatzprogramm der FWG-Medebach wurde am 26.05.2004 von der
Mitgliederversammlung beschlossen und ist Leitbild und Maßstab aller politischen
Aktivitäten:
| DIE FWG | will die Aktivitäten der nicht parteigebundenen
Bürger erschließen und hervorragende demokratische Kräfte zum Nutzen
unserer Demokratie mobilisieren. |
| DIE FWG | wirkt als Kraft des Ausgleiches gegen die
Polarisierung der politischen Parteien. Sie wendet sich gegen die
parteitaktisch und ideologisch bestimmte Kommunalpolitik der Parteien.
Sie steht für sachorientierte und aus praktischer Erfahrung kommende
Entscheidungen in der Gemeinde. |
| DIE FWG | setzt sich für mehr Solidarität in unserer
Gesellschaft ein. Nur durch Zusammenarbeit aller Gesellschaftsschichten
sind die Probleme unserer Zeit zu lösen. |
| DIE FWG | sieht Freiheit nicht ohne Verantwortung und Verantwortung nicht ohne Freiheit.
Deshalb gilt: So wenig Staat, wie möglich, soviel wie unbedingt nötig. Unser
Leben ist im Laufe der Jahre viel zu sehr reglementiert worden, und inzwischen
scheint es, als seien die Bürger für die Behörden und nicht mehr die Behörden
für die Bürger da. Dies muß konsequent geändert werden. |
| Die FWG | möchte Verwaltungen die den Bürgern dienen. Das widerspricht keinesfalls dem
fairen und anständigen Umgang des Bürgers mit den Behörden. Formulare und
Informationen müssen einfach, klar und verständlich sein. Bei
Verwaltungsabläufen ist jede unnötige Gängelung, Behinderung oder Verzögerung zu
beseitigen. |
| DIE FWG | ist überzeugt dass eine Gesellschaft nur gedeihen
kann, wenn bestimmte Lebensregeln gelten. Deshalb ist die Erziehung zu
Offenheit, Toleranz und Selbstdisziplin notwendig. In diesem
Zusammenhang hat der Staat auch dafür zu sorgen, daß die Bürger sicher und ungestört leben können. |
| DIE FWG ZUR WIRTSCHAFT | |
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Die FWG fördert die Privatinitiative, das Leistungsprinzip und die Entfaltung
der sozialen Marktwirtschaft. Sie fördert und unterstützt alle Maßnahmen zur
Steigerung des Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebotes, u.A. durch Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben und der größtmöglichen Förderung der
Tourismusindustrie als wachsenden Wirtschaftszweig in unserer Region. Die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens hängt weitgehend vom Fortbestand der kleinen und mittelständischen Betriebe und insbesondere dem Einzelhandel ab. Wenn unsere Städte nicht veröden und zu Schlafstädten verkommen sollen, muss die Politik für diese Bereiche günstige Voraussetzungen schaffen bzw. erhalten.
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| DIE FWG ZUR SOZIALPOLITIK | |
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Die FWG unterstützt die Förderung der Familie und setzt sich für sinnvolle
Maßnahmen der öffentlichen Jugendarbeit ein. Das Altwerden in der Familie hat Vorrang und ist besser zu fördern. Aufgabe einer Politik für ältere Menschen muss sein, von der Einseitigkeit des Betreuungsdenkens abzurücken und den Mensch als kompetenten, mündigen Bürger zu betrachten und nach Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit am Gemeinwohl einzubeziehen. Die Solidargemeinschaft hat für jeden Hilfsbedürftigen einzutreten. Dies gilt im besonderen für junge Familien mit Kindern und alte Menschen. Jedem sozialen Missbrauch ist entgegenzuwirken.
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| DIE FWG ZUM UMWELTSCHUTZ | |
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Die FWG steht für einen Umweltschutz, der den Lebensraum der Natur und die
Gesundheit der Bürger sichert. Das Verursacherprinzip soll sinnvolle Anwendung
finden. Freie Wähler wenden sich entschieden gegen Missbrauch und
Ideologisierung des Themas und der Probleme des Umweltschutzes.
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| DIE FWG ZUR FINANZPOLITIK | |
| Die FWG setzt ihren Sachverstand und ihr Engagement ein, um eine konsolidierte und solide Finanzstruktur in der Stadt Medebach zu erreichen. Dem dringend Notwendigen anstelle des Wünschenswerten muss eindeutig Vorrang eingeräumt werden. Sparsame Haushaltsführung in allen Bereichen und Vermeidung neuer kostenintensiver Entscheidungen sind das Gebot der Stunde. Unsere Stadt ist massiv verschuldet. Die Kosten für Zins und Tilgung Darlehen sind erheblich. Diese Gelder sind für dringend notwendige Investitionen verloren. Es gilt, diese Schulden möglichst rasch abzubauen und Verlockungen zu widerstehen, aus (partei-)politischem Kalkül wahlwirksame aber unrentable Neuinvestitionen vorzunehmen. |
Aktiv und konsequent wird sich die FWG für diese Punkte und jeweils kommende
aktuelle Anliegen einsetzen. Für uns gilt, dass wir vor den Wahlen keine Sprüche
machen, die hinterher schnell vergessen sind, sondern zu dem stehen, was wir
sagen.
Unser Motto heißt dabei: Ohne Ansehen der Person für die Interessen der Bürger
entscheiden und völlig unabhängig bleiben, damit man immer, wenn es notwendig
ist, NEIN sagen kann.